Posted by on 24. August 2017

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Bem-Vindo a Timor Leste!

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Timor-Leste ist ein sehr junges Land. Erst 2002 erlangte es seine Unabhängigkeit. Es ist definitiv ein sehr armes Land. Als Währung gibt es den US-Dollar. Im Vergleich zu Indonesien leben hier, mit 1.2 Mio Einwohnern, wenig Menschen auf dem Ortsteil der Insel Timor.

Die Grenze wirkt übertrieben groß neu gebaut. Das neue Terminal ist noch nicht ganz fertig und wird seit Dezember 2016 genutzt. Ich bin der einzige der gerade über die Grenze reist, viel Verkehr war vorher auch nicht, da frage ich mich schon für wen oder warum das hier so krass ausgebaut wird. Ohne Probleme bekomme ich meinen Einreisestempel für bis zu 90 Tage.

Die Hauptstraße wird zu einer kleinen Straße, deutlich schlechter als in Indonesien. Später Richtung Dili ist sie aber teilweise auch sehr gut und neu ausgebaut. Sie führt auf und ab entlang der steilen Küste.

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Gegrüßt wird immer noch überall, allerdings auf portugiesisch. Bom dia! Bo tarde!

Unerwartet sehe ich seit sehr langer Zeit (zuletzt in Malaysia) wieder einen Radfahrer, er kommt mir entgegen und hat auch viel Gepäck dabei. An einer Mauer halten wir beide an und reden ein wenig. Es tut gut mal wieder einen Gleichgesinnten zu treffen. Jasen kommt aus England und ist bereits seit dreieinhalb Jahren unterwegs. Er hat einen Monat in Dili verbracht um sein Visum für Indonesien zu organisieren. Er ist sehr locker und strahlt eine tolle Fröhlichkeit aus.

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Abends wasche ich mich im Meer, als ich mich wieder anziehen hält ein Auto an und ein weißer Mann steigt aus. Er kommt zu mir und sagt: “Hello, you must be Michael!?“ Es ist Rob, mein Gastgeber von warmshowers in Dili. Was für ein Zufall, er ist mit seiner Arbeit unterwegs und auf dem Weg zurück nach Dili. Wir verabreden uns für morgen und ich suche mir einen passablen Übernachtungsplatz, zugegeben etwas schräg.

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Nach Dili sind es nur noch 50 km und ich bin bald dort. Sehr nett werde ich von Rob und Catharina empfangen. Sie kommen aus Australien und leben seit 15 Jahren in Timor-Leste.

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Ich kann mich ausruhen und habe es rechtzeitig zur Siegerehrung der Darwin-Dili Yacht Rally geschafft. Eigentlich hatte ich die Info die Siegerehrung sei am Samstagmorgen, doch tatsächlich ist sie schon am Freitag und zufällig bin ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Im Hafen sehe ich die Segelboote ankern.

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Ich verfolge die Ehrungen und komme so auch in den Genuss einen traditionellen Tanz aus Timor-Leste zu sehen.

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Nach der Zeremonie spreche ich die Skipper an, aber schnell wird klar, dass mein kleiner Traum nach Australien zu segeln eher nicht klappen wird. Insgesamt sind es nur 8 Crews. Die Antworten, die ich bekomme sind: “Unser Boot ist schon voll.” “Wir fahren nicht zurück.” “Es geht wegen der Immigration nicht.” “Versuch mal den da drüben zu fragen.” usw. Das sind eine Menge Absagen und es kostet mich sehr viel Überwindung weitere Leute anzusprechen. Mir war klar, dass die Chancen sehr sehr gering sind, aber dennoch gewinnt eine große Unzufriedenheit und Enttäuschung die Oberhand in meinem Kopf. Aber ich habe es probiert, viel mehr kann ich nicht tun. Ich hinterlasse noch einen Zettel mit einem Aufruf an der Pinnwand im Backpackers Hostel.

Am nächsten Tag buche ich zur Sicherheit schon mal einen günstigen Flug nach Darwin.

Ein paar Tage ruhe ich, mache Tagesausflüge und regele die wichtigsten Dinge für Australien (Fluggepäck, Radkarton, Schlafplatz in Darwin).

An diesem Wochenende sind auch Wahlen für ein neues Parlament/eine neue Regierung in Timor-Leste, alles verläuft friedlich.

Ich schaue mir die sehr große Christus Statue an, zu der man einige Stufen hochlaufen muss. Auf der anderen Seite des Bergrückens ist ein reizvoller Strand.

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Nun zur Quizfrage. Wer kennt überhaupt das Land Timor-Leste? Und wie heißt die Hauptstadt?

A: Delhi        B: Dili          C: Chili          D: Dill

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Mir bleiben schließlich noch fast zwei Wochen, in denen ich grob um die Insel fahren und Timor-Leste erkunden will. Mit reduziertem Gepäck, etwa 10 kg weniger, ich kann auf die beiden vorderen Radtaschen verzichten, starte ich die Rundtour. Weit komme ich nicht, denn in einem Café mit gutem WiFi möchte ich noch einen neuen Blogartikel fertigstellen und hochladen. Es ist schon bald Mittag als ich fast fertig bin und mich ein netter Mann anspricht. Sein Name ist Carlito und er sagt, er habe von mir gehört. Er habe mein Fahrrad gesehen und angehalten, um zu schauen ob ich das bin. Die Verbindung, woher er von mir weiß, ist Folgende: In Kefamenanu habe ich einen Mann getroffen, welcher mit mir ein Bild machte und es bei Facebook hoch lud. Er erzählte mir auch vom Dili Cycling Club. Carlito ist ebenso im Dili Cycling Club.

Er holt sich einen Kaffee, setzt sich zu mir und wir plaudern. Ich erzähle ihm, dass ich die Insel umrunden will, und er bietet mir an, dass ich bei seinem Vater in Lospalos übernachten kann. Toll, das freut mich. Schließlich meint er ich soll zum Mittagessen bei dem alternativen Haburas Café vorbei schauen, dort seien viele Radfahrer. Cool, ich sage zu, stelle den Blogbeitrag fertig und radel zu dem Café. Es gibt äußerst leckeres biologisches Essen. Ich treffe viele interessierte Leute, die mir kluge Fragen stellen. Unerwartet bekomme ich ein T-Shirt des Radclubs geschenkt!

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Erst um 15 Uhr fahre ich los. Es herrscht heftiger Gegenwind. Nach einer Abzweigung beginnt die erste Steigung. Es ist überhaupt kein Verkehr mehr. Erstmal freue ich mich, aber schnell merke ich, dass da etwas nicht stimmt. Nachdem ich 100 Höhenmeter hinauf bin, kommt die Baustelle und damit auch der Wendepunkt, es führt leider kein Weg daran vorbei. Also zurück.

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Von hier sieht man die Baustelle mit dem gelben Bagger, dem türkisen Bagger und dem grünen Lkw noch einmal.

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Für die Umleitungsstraße müsste ich zurück nach Dili und dann über einen kleinen 300 Meter Berg, darauf habe ich keine Lust. Ich entscheide mich für die Treppen bei der Christus Statue, etwa 50 Höhenmeter. Die Treppen rauf sind anstrengend, aber es geht recht gut, bergab brauche ich länger, es ist ein Geduldspiel das Rad vorsichtig Stufe für Stufe hinunter zu bremsen. Ich vergleiche es mit einer Zugfahrt, bei der man 10 mal umsteigen und jedes mal das Gleis wechseln muss. Nur das man keine Pausen dazwischen hat, sondern 10 Bahnhofstreppen hintereinander hinauf und wieder hinter trägt/schiebt. Wer schon mal mit einem beladen Tourenrad Bahn gefahren ist, kennt das. 😉 Aber die Szenerie ist malerisch im Vergleich zu einem öden Bahnhof.

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Der Wind weht mich fast um, ich halte Ausschau nach einem windgeschützten Zeltplatz und schlage nach nur 24 km mein Zelt auf.

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Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen haut mich um und macht mich wach.

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Schön aufgeschichtetes Holz sehe ich oft. Mit dem Verkauf davon und oft auch von Gemüse oder Obst aus dem eigene Garten, versuchen die armen Leute ein wenig Geld zu verdienen.

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Die Straße ist insgesamt leider eine sehr lange Baustelle. Dauernd kommen kleine Bäche (natürlich ohne Wasser) die über staubige kurze Umleitungen umfahren werden müssen, denn die Brücken werden pompös erneuert. Aber vergleiche ich die Straße mit dem was noch kommen wird, so ist nur der Staub etwas unangenehm, ansonsten ist es voll ok, denn es rollte immer gut. Der Wind ist nach wie vor auf großer Stufe gegen mich eingestellt.

Zum Mittagessen gibt es den üblichen gegrillten Fisch mit den in Bananenblätter verpackten Reis.

Irgendwann wird die Küste sehr steil und die Straße windet sich über den Berg.

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Nachdem ich 80 km gefahren bin, kommt mir ein Auto entgegen, hupt und hält an. Es ist wieder Rob, er ist mit seiner Arbeit unterwegs. Lustig, bereits zum zweiten Mal treffe ich ihn auf der Straße.

Wenig später erreiche ich meinen netten wilden Übernachtungsplatz. Das Rad steht auf dem Kopf, da ich beim prüfen der Reifen weniger Luft im Vorderrad fühle. Ich wechsel den Schlauch. Es sind einige Dornen im Mantel, aber das winzige Loch ist wieder durch eine sehr dünnen Metalldraht verursacht. Nach 21.560 km ist das mein sechster Platten (4 hinten, 2 vorne) auf dieser Tour. Besten Dank an Schwalbe für die besten Reifen!

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Dieser Zeltplatz hat es in sich, denn es bleibt spannend. Während ich nach dem Abendessen in mein Tagebuch schreibe, erblicke ich eine kleine grüne Schlange. Lautlos kriecht sie über mein liegendes Fahrrad. Für ein Fotoshooting ist sie gerne bereit. Ziemlich sicher ist die Schlange giftig. Es müsste eine Viper sein. Mit einem langen Stock kann ich sie verscheuchen und schließlich weit weg trage, in der Hoffnung, dass sie nicht zurückkommt.

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Entschuldigung, aber diese kleine Geschichte kann ich nicht für mich behalten. Das dritte, für mich im ersten Moment unglaubliche, Ereignis kommt am nächsten Morgen. Während ich frühstücke besucht mich eine Sau. Ich sehe, wie sie den Ort ansteuert, an dem ich gestern abend mein Geschäft erledigt habe. Neugierig folge ich und sehe wie die Sau meinen Kot frisst!! Das hätte ich nicht gedacht!? Oder habe ich vielleicht so schlecht verdaut?

(Ich erinnere mich an die sehr schlimme Nacht in Armenien, als sich Johanna und ich mehrmals nachts übergeben mussten und wir jedesmal sahen, wie der Haushund unser Erbrochenes auffraß.)

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Wie auf diesem Bild, transportieren Frauen oft Dinge auf ihrem Kopf.

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Auf einer langen geraden breiten Schotterstraße überhole ich eine Vielzahl von Schulkindern. Mit einer Gruppe komme ich kurz in Kontakt und als ich nach einem Foto frage, ist erst nur ein sehr extrovertiertes Mädel bereit. Kurz danach wollen doch alle mit auf ein Bild.

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Es war einmal… ein Bus.

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Mit angenehmen flacher Steigung führt die Straße auf 500 Meter hinauf. Oben kaufe ich ein Bündel rötlicher Bananen und frische Erdnüsse.

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Es folgt eine kleine Hochebene mit Flugplatz und Restaurant.

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Danach geht es kurz bergab in den kleinen Ort Baucau. Über den Dili Cycling Club wurde eine Unterkunft für mich organisiert. Ich kann kostenlos im Losmen eines Onkels übernachten.

Mit 20.000 Einwohnern ist Baucau tatsächlich der zweitgrößte Ort des Landes. Zu Fuß laufe ich herum, es gibt ein paar alte Gebäude aus portugiesischer Zeit.

Eine Kirche. Wer schon mal in Portugal war, kennt die charakteristischen blauen Fließen.

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Eine portugiesisch Pousada (Herberge mit langer Tradition).

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Außerdem gibt es ein Freibad aus kolonialer Zeit. Es wird gerade renoviert.

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Ein Satz zu den Bussen und Lkws! Die Windschutzscheiben dieser sind eigentlich immer zu mind. 50% zugeklebt. Oft hat der Fahrer nur noch das mittlere Drittel zur Sicht frei. Wörter, Sprüche oder Werbenamen, z.B. ADIDAS, zieren die Scheiben. Oder eine Batman Maske ist über die komplette Scheibe geklebt. Zusätzlich ist der Innenraum oft kitschig kuschelig gestaltet.

In Deutschland würde allein wegen der Windschutzscheibe kein Fahrzeug durch den TÜV kommen. Ich kann nur sagen, ich wurde (zum Glück) nie übersehen.

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Nach einem entspannten halben Tag in Baucau mache ich mich am nächsten Morgen auf nach Lospalos. Nach wie vor kämpfe ich gegen den Wind an.

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Ein typischer kleiner Markt, er sieht sehr unübersichtlich und arm aus. Für mich gibt es dort nicht wirklich etwas zu kaufen. Ich fahre nur daran vorbei und schaue gar nicht weiter hinein.

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Die Straße ist einsam und führt idyllisch flach am Meer entlang. An zwei besonders schönen Orten gehe ich baden.

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Frisch gebadet, treffe ich meine ebenso frisch gebadeten Freunde, meine Lieblingstiere hier, die lieben friedlichen Wasserbüffel.

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In Lautem zweigt die Straße ins Landesinnere ab und eine 450 Höhenmeter lange Steigung nach Lospalos beginnt. An der Kreuzung sind hohe Mauern eines alten Forts (selbstständige Befestigungsanlage). Bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass viele der Steine Korallen als Ursprung haben.

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Die traditionellen alten Häuser sehen sehr schön aus und haben ein ganz eigenen besonderen Charme, wie ich finde.

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Ein weiteres altes portugiesisches Fort ist bei der nächsten Kreuzung in Bauro, etwa 10 km vor Lospalos.

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Nach 90 km erreiche ich Lospalos.

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Gut finde ich zu dem Haus von Carlitos Vater, werde von seinen Schwestern empfangen und bekomme köstliches Essen.

Ich entscheide mich zwei Nächte zu bleiben und ohne Gepäck zum östlichen Ende der Insel nach Jaco beach zu fahren.

Genau weiß ich nicht mehr, wie ich auf die Schnapsidee gekommen bin, Jaco beach in einem Tagesausflug zu besuchen.

Mir ist klar, dass die südlich des Sees verlaufende Straße sehr schlecht ist und die Straße runter zum Strand eine der übelsten überhaupt. Aber 100 km ohne Gepäck sollte ich schon schaffen.

Es beginnt noch recht passabel.

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Aber Großteils ist der Weg sehr schlecht. Ich brauch zweieinhalb Stunden für die 30 km südlich des Sees.

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Viel Wasser ist nicht im See.

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An einer Stelle muss ich über einen Zufluss des Sees, aber die kleine Brücke ist noch fast ganz brauchbar. Durch eines der, in Timor-Leste öfter vorhandenen, Schilder wird vor Krokodilen gewarnt.

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Die Begeisterung über meine Erscheinung in den kleinen Dörfern ist extrem. Alle Kinder begrüßen mich oder rufen nach mir. Für die kurzen Augenblicke in denen ich vorbei radel bekomme ich die volle Aufmerksamkeit eines jeden Dorfes.

Als ich am Ende des Sees auf den Hauptweg stoße ist die Straße zwar geschottert, aber in etwa genauso schlecht wie vorher. Am Ende des letzten Ortes, Tutuala, gibt es eine Pousada und meine Chance auf ein vernünftiges Mittagessen.

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Zum Jaco beach sind es 8 Kilometer und 400 Höhenmeter, jedoch mit einem 100 Höhenmeter Gegenanstieg gleich zu Beginn. Langsam und mühsam bremse ich den üblen weg bergab. An den schlimmsten und steilsten Stellen muss ich schieben. Die Steilheit kommt auf dem Bild nicht wirklich raus.

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Nach 70 Minuten hat das geholpere ein Ende und ich erreiche den Strand. Jedoch habe ich leider kaum Zeit. Ich kann gerade etwas Wasser auffüllen, einen Kaffee trinken und kurz ins Meer hüpfen, dann muss ich mich schon wieder auf den Rückweg machen, um es vor Einbruch der Dunkelheit zurück nach Lospalos zu schaffen. Wie gesagt, eher eine sportliche Herausforderung, als eine glückliche Planung für einen Badestrand Ausflug.

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Ich quäle mich zurück noch oben, aber eigentlich geht es ganz gut, denn ohne Gepäck fühlt sich mein Rad vergleichsweise angenehm leicht an. Ich begegne einem Geländewagen, darin sitzt ein australisches Paar mit Guide. Sie meinen, meine Flaschen sähen recht leer aus. Ich bekomme 3 Liter Wasser abgefüllt, was äußerst praktisch für mich ist. Und ich denke mir, das ist schon mal ein gutes Zeichen für den Notfall von Wasserknappheit in Australien.

Für die 8 km zurück nach oben brauche ich nur 7 Minuten länger als bergab. Daran sieht man, wie schlecht es bergab gerollt ist bzw. nicht gerollt ist. 

Ein Blick zurück zeigt das Dorf Tutuala mit der toll gelegenen portugiesischen Pousada am Ende.

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Fertig, aber noch guter Stimmung erreiche ich den höchsten Punkt. Ich bin heute bis hier (ausschließlich üble off-road) 60 km und 600 Hm in 6 Stunden gefahren. 

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Nach Lospalos sind es immer noch 40 Kilometer. Für den Weg zurück wähle ich die Straße nördlich des Sees. Sie ist länger aber wesentlich besser, dennoch muss ich mich bis zum Sonnenuntergang mühen und komme erschöpft nach Lospalos zurück.

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Aber von Carlitos Familie bekommen ich erneut gut zu essen und werde angenehm umsorgt. So kann ich mich gut erholen und am nächsten Tag, wieder mit meinem Gepäck, weiter ziehen.

Abschied von Carlitos Vater (Mitte).

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